Des Kaisers neue Kleider

 

- ein Schülerbericht


Am 8.3.2013 sind wir in der 3.-4. Stunde in die Gemeindehalle gegangen, um den Puppenspieler Herrn Schmiedeberger mit seinem Märchen ,,Des Kaisers neue Kleider" zu bewundern . Als sich alle gesetzt hatten, und leise waren, begann das Stück.

Das Originalmärchen handelt eigentlich von 2 Betrügern, die einen Kaiser, der die Steuern nicht für neue Straßen ausgegeben hat, sondern für neue Klamotten (natürlich für sich), reinlegen wollten. Sie gingen zum Kaiser und gaben sich als Weber aus. Sie sagten, dass ihre Stoffe einmalig seien, denn angeblich könnten nur ,,kluge Menschen" die Kleider sehen . ,,Dumme Menschen" hingegen können die Kleider nicht sehen. Der Kaiser gab ihnen viel Geld, damit sie gleich mit der Arbeit beginnen konnten. Er ahnte natürlich nicht, dass die Weber nur so taten, als ob sie weben würden, und gab ihnen immer wieder mehr Geld, das sie aber in ihre Taschen steckten. Eines Tages schickte er seinen Kleiderminister zu den beiden ,,Webern". Als der Minister bei den Webern ankam, und auf die Webstühle sah, erschrak er: Man sah nichts. ,,Oh weh!"dachte er ,,Bin ich kein kluger Mensch?" Er lobte das Muster, aber behielt für sich, dass er nichts sah, weil niemand ihn für dumm halten sollte. Deshalb rief er: ,,Oh, was für wundervolle Farben, wie herrlich der Stoff, es wird dem Kaiser sicherlich gefallen." Der Minister ging zum Kaiser, und erzählte ihm, was er gesehen hatte, verschwieg ihm aber, dass er nichts erkennen konnte. Er wollte nicht , dass der Kaiser dachte, er sei dumm. Als der Kaiser zu den Webern ging, erschrak er, denn er sah auch, wie der Minister, nichts. Er dachte: ,,Bin ich wirklich so dumm, dass ich nichts sehe? Oh je!  Besser ich sage das niemandem, sonst denken alle: Ich bin nicht gescheit." Und deshalb lobte er das Gewand, und fragte, ob er es gleich anprobieren könne. So zog er in die Stadt, und merkte nicht, das er nackt war. Die Betrüger machten sich mit dem vielen Geld aus dem Staub.

Herr Schmiedeberger hatte dieses Märchen aber etwas verändert: Er hat gespielt, dass es keine Betrüger waren, sondern ein Bürger, der es Leid hatte, die Steuern zu zahlen, damit der Kaiser sich Klamotten kaufte, anstatt Schulen zu bauen oder Straßen zu reparieren. Er hat außerdem Szenen eingebaut, in denen die Zuschauer mitmachen konnten (zum Beispiel am Ende eine Verfolgungsjagd).

WIR  DANKEN HERRN SCHMIEDEBERGER FÜR SEINE WUNDERVOLLE VORSTELLUNG!

Geschrieben von:

Lisa-Marie Ernst und Victoria Volz aus der Klasse 4a der Neckarschule    

( 12. März 2013 )