Saladins Zauberkoffer

 

- ein Schülerbericht


Am Dienstag, dem 6. März 2012 führte Helmut Schmiedeberg uns, den Klassen 1/2 und 3/4 das Zauberprogramm „Saladins Zauberkoffer“ vor. Die Klassen 3 und 4 gingen nach der
1. Pause in die Gemeindehalle, die Erst- und Zweitklässler davor.

Herr Schmiedeberg hatte zwei Programme vorbereitet. Das erste für die Klassen 1 und 2 und das zweite für die Klassen 3 und 4. Zu Beginn führte er den Klassen 3 und 4 einen Trick vor, indem er ein rotes Tuch (das scheinbar unsichtbar war) aus der Luft zauberte und es dann anscheinend in seine Hand steckte. Als er sie öffnete, lag darin ein rotes Tuch. Als zweites steckte er eine Ecke des roten Tuches in die Hand, die er zu einer Faust geballt hatte. Dann zog er unten aus seiner Hand ein Stück vom gleichen Tuch in Weiß heraus. Er steckte das rote Tuch immer wieder oben ein Stück hinein und zog es unten in Weiß heraus. Für uns schien es, als würde in seiner Hand die Farbe hängen bleiben.

Wir glaubten, es wäre echte Zauberei. Alle riefen, als er das weiße Tuch in der Hand hielt, dass er das rote in der Hand hätte. Herr Schmiedeberg öffnete die Hand, aber das vermutete Tuch war nicht da.

Anschließend wollte er uns noch einen Trick mit dem Tuch zeigen und rief dazu einen Jungen auf die Bühne. Er sagte zu ihm: „Halte das Tuch gut fest!“ Das tat der Junge.

Leider zu fest. Denn Herr Schmiedeberg nahm selbst ein Ende und lief los. Der Jungen lief nicht mit, und plötzlich hielt er ein Tuch in der Hand – und Herr Schmiedeberg auch.

Jetzt war der Trick aufgeflogen! Das war (wie wir fanden) der beste Teil der Show.

Ein unerklärbarer Trick war der Trick mit einem Regenschirm. Er rief ein Mädchen auf die Bühne, dem er einen Regenschirm gab. Da fiel ihm auf, dass es nicht regnete. Er nahm dem Mädchen den Schirm ab und wickelte ihn in ein Tuch ein. Dann holte er aus einem Beutelchen 10 bunte Tücher in den Farben des Schirmes heraus. Selbst machter er einen Witz und meinte, es seien 12 Tücher. Nachdem wir mehrmals nachgezählt hatten und geklärt war, dass es 10 Tücher waren, packte er den Schirm aus, aber der Bezug war weg. Nur noch das Gerüst des Schirmes war da. An jedem Ende baumelte ein Tuch. Es waren die Tücher, um die wir uns gerade gestritten hatten. Herr Schmiedeberg schaute in das Beutelchen und darin fand er den Bezug vor. Er führte noch viele andere Tricks mit Würfeln, Entfesselungen, Schnuckis (kleinen unsichtbaren Wesen) und Ringen, Geld und, und, und vor.

Nachdem die Zaubershow nach lauten Zugabe-Rufen und darauf folgendem Applaus zu Ende war, gingen wir traurig über das Ende der Zaubershow, aber glücklich in die Klassenzimmer zurück.

Janina Eiberger und Anne Graf, Klasse 4c

( 08. März 2012 )